5 Dinge, auf die du im Winter in deinem Auto besonders achten solltest

Zum richtigen Winterschutz des Autos gehören neben den passenden Reifen auch die Batterie, die Flüssigkeiten und die Parkbedingungen. Der salzige Matsch, die Feuchtigkeit und der Frost belasten das Fahrzeug auf unterschiedliche Weise, und unter der Motorhaube können sich auch ungebetene Tiere zeigen.
Wir haben fünf Aspekte zusammengestellt, mit denen du das Risiko von winterlichen Pannen und Schäden verringern kannst.
- Achte auf salzige Verschmutzungen und beschädigte Beschichtungen
Die mit Streusalz vermischte Feuchtigkeit kann besonders dort Korrosion begünstigen, wo der Lack oder die Schutzbeschichtung bereits beschädigt ist. Steinschläge, Kratzer und Mängel am Unterbodenschutz sollten rechtzeitig behoben werden lassen.
Die Winterreinigung solltest du dem Verschmutzungsgrad anpassen und auch den Schlamm und Matsch beachten, der sich in den Radkästen ansammelt. Laut ADACs Waschanleitung hält eine intakte Lackierung winterlichen Verschmutzungen gut stand; die Kontrolle beschädigter Oberflächen und Beschichtungen ist besonders wichtig.
Bei starkem Frost solltest du die Autowäsche lieber verschieben. Bei milderen Temperaturen ist das Risiko geringer, dass Türdichtungen und Schlösser zufrieren.
- Bereite dich mit den richtigen Flüssigkeiten auf den Frost vor
Fülle das Winter-Scheibenwaschwasser noch vor dem ersten Frost ein. Wähle ein Produkt, das für die zu erwartenden Temperaturen geeignet ist, und halte dich bei einem Konzentrat an die auf dem Etikett angegebene Verdünnung. Die im Behälter verbliebene Sommerflüssigkeit kann den Frostschutz der Mischung schwächen, worauf auch der ADAC-Leitfaden zum Scheibenwaschwasser hinweist.
Nach dem Auffüllen solltest du das noch frostfreie System kurz betätigen, damit die Winterflüssigkeit auch in die Leitungen und zu den Düsen gelangt. Streifenwischende Wischerblätter solltest du austauschen, und einen an der Scheibe festgefrorenen Scheibenwischer musst du zuerst lösen.
Lass auch die Frostschutzwirkung des Kühlmittels überprüfen. Beim Nachfüllen verwende die vom Fahrzeughersteller vorgeschriebene Flüssigkeit.
- Lass die Batterie überprüfen
Die Kälte und regelmäßige Kurzstreckenfahrten belasten die Starterbatterie. Bei niedrigen Temperaturen sinkt ihre abgebbare Leistung, und bei Fahrten über nur wenige Kilometer wird die verbrauchte Energie nicht unbedingt vollständig wieder aufgeladen. Darauf weist auch der VARTA-Leitfaden zur Batteriewartung hin. VARTA Automotive Batteries
Wenn der Anlasser den Motor schon bei milderem Wetter nur schwer durchdreht, lass die Batterie und das Ladesystem überprüfen. So kann sich noch vor dem nächsten kalten Morgen zeigen, ob ein Nachladen oder ein Austausch nötig ist.
Bei längeren Standzeiten im Winter kann eine Erhaltungsladung passend zum Fahrzeug- und Batterietyp sinnvoll sein. Schließe das Ladegerät so an, wie es in der Betriebsanleitung des Fahrzeugs angegeben ist.
- Sorge für einen trockenen und gut belüfteten Stellplatz
Eine Garage kann vor Schnee und Vereisung schützen, doch beim Schmelzen von hereingetragenem Schnee und Matsch kann erhebliche Feuchtigkeit in den Raum gelangen. Auch die Belüftung des Stellplatzes und das Trocknen des Autos spielen eine Rolle.
In einer schlecht belüfteten Garage verbleibende Feuchtigkeit kann das Trocknen des Fahrzeugs behindern, worauf auch das ADAC-Informationsblatt zum Thema Feuchtigkeit eingeht. Sorge für Luftaustausch, entferne angesammeltes Wasser und trockne nasse Fußmatten.
Auch in einer beheizten Garage sollte die Ableitung der Feuchtigkeit gewährleistet sein. Bei anhaltender Beschlagbildung oder feuchtem Bodenbelag lohnt es sich, auch die Dichtungen und Wasserabläufe des Autos überprüfen zu lassen.
- Schau auch unter die Motorhaube
Für Marder und Nagetiere kann der Motorraum ein Unterschlupf sein. Auch die Kabel, Gummischläuche und Isoliermaterialien eines länger abgestellten Autos können beschädigt werden, deshalb lohnt es sich, die zugänglichen Bereiche von Zeit zu Zeit zu kontrollieren.
Bei Kot, Nistmaterial, verstreuter Isolierung oder frischen Nagespuren solltest du das Fahrzeug überprüfen lassen. Bei sichtbaren Kabelschäden, Flüssigkeitsaustritt oder einer Fehlermeldung solltest du die weitere Nutzung erst mit der Werkstatt abklären. Die ausführlichen Schritte findest du in unserem Leitfaden zum Motorraum bei Mardern und Nagern.
Der Vadalarm AutoGuard Auto-Marder- und Nagetiervertreiber verwendet Ultraschall mit variabler Frequenz und ein blinkendes weißes Licht. Der integrierte 2800-mAh-Akku kann über USB-C geladen werden, sodass er auch ohne Anschluss an das elektrische System des Autos genutzt werden kann.
Das Gerät muss an der geeigneten Stelle im Motorraum stabil montiert werden. Vor dem Lautsprecher und dem Lichtsignal sollte freier Raum bleiben, und die Platzierung muss den Temperatur- und Feuchtigkeitsschutzvorgaben der Bedienungsanleitung entsprechen.
Im Normalbetrieb und bei günstigen Bedingungen sind bis zu 3 Monate Laufzeit möglich, aber bei Kälte kann häufigeres Laden erforderlich sein. Prüfe den Ladezustand im Winter öfter, besonders wenn das Auto längere Zeit steht.
Für den automatischen Betrieb im Auto kann der AutoGuard mit dem mitgelieferten Anschluss an eine 12-V-Fahrzeugbatterie angeschlossen werden. Sobald die Versorgung über das Fahrzeug wegfällt, warnt er über seinen eigenen Akku.
Beim Parken in der Garage sollte man sowohl den Raum als auch den Motorraum schützen. Die beiden Platzierungsarten stellen wir in unserem Artikel über Nagetiere in der Garage vor.
Entdecke den Vadalarm AutoGuard Auto-Mardervertreiber!
Häufig gestellte Fragen
Schadet eine beheizte Garage dem Auto?
Bei der richtigen Unterbringung sind auch die Ableitung von Feuchtigkeit und die Belüftung wichtig. Nach Schnee und Matsch, die beim Einfahren hereingetragen werden, solltest du dafür sorgen, dass das Auto und der Raum trocknen können.
Funktioniert der AutoGuard auch im Winter mit einer Ladung drei Monate lang?
Bezieht sich die bis zu 3-monatige Laufzeit auf den Normalbetrieb?
Die bis zu 3 Monate Laufzeit gelten für den Normalbetrieb und günstige Bedingungen. Bei Kälte solltest du mit einer kürzeren Laufzeit rechnen und den Ladezustand häufiger prüfen.
Muss der AutoGuard an die Autobatterie angeschlossen werden?
Muss der AutoGuard an die Autobatterie angeschlossen werden?
Er kann auch über seinen eigenen Akku betrieben werden, daher ist der elektrische Anschluss optional. Eine fachgerechte Montage im Motorraum und eine stabile Befestigung sind in jedem Fall erforderlich.
