Solarmodule an dunklen Wintertagen
Über die Auswirkungen und Erscheinungsformen der globalen Erwärmung wurde bereits viel geschrieben. Leider werden unsere Winter immer wärmer, aber nicht unbedingt sonniger. Wenn du selbst Solarmodule nutzt (sei es durch ein Vadalarm-Produkt), ist dein Interesse an diesem Thema, besonders im Winter, berechtigt. Schauen wir uns das mal genauer an!
Faktoren der Energieerzeugung
Die Energieerzeugung von Solarmodulen an einem bestimmten geografischen Standort hängt von mehreren Parametern ab, unabhängig davon, ob das Solarmodul auf deinem Hausdach oder auf deinem Vadalarm-Produkt installiert ist. Der erste und wichtigste Faktor ist natürlich, wie lange und mit welcher Intensität die Sonne an einem durchschnittlichen Tag scheint. Aus dieser Perspektive betrachtet ist unser Land ein durchschnittlicher, vielleicht sogar etwas überdurchschnittlicher Standort. Diese Eigenschaft wird in der Anzahl der Sonnenstunden gemessen, die bei uns fast überall über 2000 Stunden pro Jahr liegt.
Die dunklen Wintertage
Die Verteilung dieser Sonnenstunden auf die Jahreszeiten ist jedoch von großer Bedeutung. Wie wir in einem FRÜHEREN ARTIKEL dargelegt haben, kann die Anzahl der Sonnenstunden im Winter bis zu 3,7-mal geringer sein als im Sommer. Der dunkelste Monat ist der Januar, der hellste der Juli. Daher ist es offensichtlich, dass jedes Solarmodul im Winter mit einem erheblichen Leistungsabfall konfrontiert ist. Dies gilt ebenso für Solarmodule auf Hausdächern, Solargartenlampen und leider auch für Vadalarm-Produkte.
Das Wetter spielt eine Rolle
Leider gibt es Fälle, in denen auch das lokale Wetter die Nutzung der Solartechnologie beeinträchtigt. Dichter Nebel, Wolken oder die immer häufiger auftretenden Winterregenfälle tragen nicht zur positiven Energiebilanz im Winter bei. Glücklicherweise reicht ein sonniger Wintertag aus, um den Akku der Vadalarm-Produkte mit dem Solarmodul aufzuladen. Es ist jedoch wichtig, welches Produkt du hast und wie du es benutzt. Aber bevor wir darauf eingehen, sehen wir uns noch den letzten entscheidenden Faktor an.
Neigungswinkel
Ein weiterer wichtiger Parameter, den du kennen solltest, ist der Neigungswinkel. Nicht umsonst sagt man, dass idealerweise installierte Solarmodule nach Süden ausgerichtet und im Winkel von 45-50 Grad geneigt sein sollten. Da die Solarmodule auf unseren Produkten jedoch horizontal angeordnet sind, erhalten sie im Winter nicht optimalen Sonnenschein.
Was kannst du tun?
Obwohl du das Wetter nicht beeinflussen kannst, gibt es einige Faktoren, auf die du bei der Installation achten kannst, um die Effizienz der Solarmodule auf unseren Produkten zu maximieren:
- Stelle sie nicht in den Schatten: Diffuses Licht reicht im Winter leider nicht aus, um die Produkte aufzuladen. Platziere sie also an einem Ort, an dem sie 6-8 Stunden lang direktes Sonnenlicht erhalten.
- Neige sie ein wenig, wenn möglich: Wenn du die Möglichkeit hast, neige das Solarmodul (und damit das Produkt) nach Süden. Die ideale Neigung von 45-50 Grad ist vielleicht zu viel, aber bereits 10-20 Grad können einen Unterschied machen.
- Für Smart-Produkte: Reduziere deinen Energieverbrauch. Wenn möglich, stelle die Lautstärke auf eine niedrigere Stufe und schalte den Turbo-Modus aus. Dadurch kannst du den Energieverbrauch unserer Produkte halbieren. Schalte ihn wieder ein, sobald sonnigere Tage kommen!
- Überwache aus der Ferne: Wenn dein Gerät in der Nähe eines WLANs aufgestellt ist, verbinde es unbedingt damit, damit du den Akkuladestand auch dann überprüfen kannst, wenn du nicht vor Ort bist. (Dafür benötigst du die VADALARM SMART APP). So kannst du rechtzeitig eingreifen.
- Ergänze dein Produkt mit einem externen Akku: Seit fast einem Jahr liefern wir alle unsere Produkte mit einem USB-Anschluss aus, sodass sie auch mit einem externen Akku betrieben werden können. Wenn du die Wintersonne nicht nutzen kannst, verwende einen externen Akku oder schließe das Gerät an eine nahegelegene Steckdose an.
- Frage unseren Kundenservice: Wenn du Fragen zur optimalen Winterplatzierung hast, sende ein Foto des Standorts an INFO@VADALARM.HU und wir versuchen zu helfen. (Am besten ist es, wenn das Gerät mindestens eine Woche lang mit dem WLAN verbunden war, damit unsere Kollegen die Ladeinformationen sehen können).
Wir wissen, dass es Fälle gibt, in denen keiner unserer Ratschläge hilft, aber wir hoffen, dass jeder mindestens einen Tipp findet, der die Ladeeffizienz seines Produkts erheblich verbessern kann. Obwohl Solarmodule heute einen großen Teil des Energiesektors ausmachen, hat bisher noch niemand eine Lösung gefunden, wie man im Winter mehr Sonnenlicht erzeugen kann, und auch wir können daran nichts ändern. Sehe es positiv: Bald haben wir die dunkelste Zeit des Jahres überstanden, und mit dem Erwachen der Natur werden auch die Solarmodule wieder besser funktionieren!