
Im Frühling steigt regelmäßig die Zahl derjenigen, die mit durch Marder verursachten Schäden zu kämpfen haben. Es ist nur verständlich, dass du dich fragst, warum gerade im Frühling dieses Problem so häufig auftritt. Warum nicht im Herbst, wenn sie sich vor der Kälte in Dachböden und Garagen zurückziehen? In unserem Blogbeitrag gehen wir dieser Frage nach, damit du beim nächsten Mal nicht von einer Frühlings-Marderinvasion überrascht wirst!
Marder werden, ähnlich wie andere Tierarten, mit dem Beginn des Frühlings aktiver und suchen intensiver nach Nahrung. Nach dem langen, kalten Winter gibt es in den ersten Frühlingsmonaten in der Natur viele Nahrungsquellen, die den Tieren bei der Nahrungsaufnahme und Vorbereitung auf die kommende Zeit helfen. Doch dies ist nicht der Hauptgrund, warum die Konflikte mit Menschen zunehmen.
Der eigentliche Grund ist, dass der Frühling auch die Paarungszeit der Marder ist. Diese beginnt in der Regel Ende Februar bis Anfang März. Die Männchen sind in dieser Zeit aktiver und aggressiver, während die Weibchen von den Männchen angezogen werden. Während der Paarungszeit markieren die Männchen ihr Revier und versuchen, konkurrierende Männchen zu vertreiben, um die Weibchen für die Fortpflanzung zu sichern. Nach der Paarung bereiten die Weibchen ein Nest für die bevorstehende Trächtigkeit vor.
Die Weibchen sind etwa einen Monat lang trächtig und gebären dann 4-5 Jungtiere. Die Muttertiere kümmern sich um ihre Jungen, füttern und erziehen sie. Die Jungtiere sind bei der Geburt völlig blind und taub, sodass sie auf die Pflege und den Schutz der Mutter angewiesen sind. Die Marder sind äußerst aktive und geschickte Jäger. Die Mutter spielt eine entscheidende Rolle im Überleben der Jungtiere, da diese praktisch alles von ihr lernen. Die Muttertiere füttern ihre Jungen mit Muttermilch, gewöhnen sie nach und nach an feste Nahrung und bringen ihnen später das Jagen bei.
Die jungen Marder wachsen und entwickeln sich im Sommer, verlassen im Herbst oder Winter die Mutter und beginnen ein selbstständiges Leben. Die Weibchen erreichen jedoch erst im zweiten Jahr die volle Geschlechtsreife und sind dann zur Fortpflanzung fähig. Und dann beginnt alles von vorne.
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