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Soll ich meinem Hund ein AirTag oder einen GPS-Tracker anlegen?

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Tóth MiklósA Vadalarm Blog szerzője 2016 óta
Soll ich meinem Hund ein AirTag oder einen GPS-Tracker anlegen?

Wenn du kein Technikguru bist, aber gerade einen Tracker für deinen Hund suchst, ist es leicht, den AirTag und GPS-Geräte für Haustiere für ähnlich zu halten. Beide sind klein, lassen sich am Halsband befestigen, und zu beiden gehört eine Karten-App. Wenn dein Hund jedoch aus deinem Blickfeld verschwindet, ist es entscheidend, mit welcher Technologie seine Position auf dein Smartphone gelangt und wann du neue Informationen darüber erhalten kannst.

Den AirTag hat Apple zur Ortung von Gegenständen entwickelt, und jeder Smartphone-Hersteller hat dafür sein eigenes Konkurrenzprodukt (z. B. den Google Pixel Tag). Obwohl diese in der Regel nicht zum Verfolgen von Gegenständen und nicht von Menschen oder Haustieren gedacht sind, bedeutet das nicht, dass ein am Halsband befestigter AirTag niemals nützliche Informationen liefern kann. Seine Funktionsweise kann jedoch eine wichtige Einschränkung darstellen, wenn man ein sich bewegendes Tier sucht. 

Die Vor- und Nachteile von Bluetooth

Der AirTag und ähnliche Geräte senden ein Bluetooth-Signal aus, das von Smartphones in der Nähe erkannt werden kann, die am Netzwerk teilnehmen. Diese übermitteln dann die Standortdaten, die du anschließend in der Karten-App sehen kannst. Am wichtigsten ist: Im AirTag und in anderen Bluetooth-Trackern gibt es keinen eigenen GPS-Empfänger oder eine Mobilfunkverbindung. Für die Ortung aus der Ferne ist er daher auf die Nähe eines anderen, ordnungsgemäß funktionierenden Geräts angewiesen. Jeder Smartphone-Besitzer, der am Tracker vorbeigeht, ermittelt seine Position, und auf dieser Grundlage erhältst du die Informationen. Also stammen die GPS-Daten von den umliegenden Smartphones.

Aber was ist, wenn niemand in der Nähe ist?

Daraus folgt, dass es an einer belebten Straße größere Chancen für solche Begegnungen geben kann als auf einem selten begangenen Waldweg. Wenn dein Hund in die Nähe eines kompatiblen Geräts kommt, kann eine neue Standortinformation über ihn erscheinen. Befindet sich jedoch kein Gerät in seiner Nähe, das sein Signal erkennt und weiterleitet, kommt aus diesem Netzwerk keine neue Positionsmeldung.

Auch eine städtische Umgebung ist keine Garantie für kontinuierliche Aktualisierungen. Mit Standortdaten, die bereits vor mehreren Minuten erfasst wurden, kannst du allerdings nicht viel anfangen: Der Hund könnte längst weitergelaufen sein.

In solchen Fällen ist die direkte Verbindung hilfreich.

Ein GPS-Tracker mit Mobilfunk übermittelt die Daten auf einem anderen Weg an den Besitzer. Er bestimmt seine Position mit einem eigenen Satellitenempfänger und sendet sie dann über die integrierte Mobilfunkverbindung an den Dienst. Der Besitzer kann die eingegangene Position in der App ansehen. So funktioniert auch der Vadalarm Pet Tracker.

Das ist auf einem Feld oder in einer dünn besiedelten Gegend der größte Vorteil: Für die Übermittlung der Position muss niemand mit einem Smartphone am Hund vorbeigehen. Allerdings braucht man dafür eine nutzbare Satellitenortung, eine verfügbare mobile Datenverbindung sowie ein funktionierendes, aufgeladenes Gerät. 

Aber auch das hat Nachteile.

Auf Grundlage dessen könnte es so klingen, als wäre GPS die perfekte Lösung, doch man darf auch seine beiden größten Nachteile nicht verschweigen. Einerseits benötigt es für die aktive, eigenständige Datenverbindung ein eigenes Mobilfunkdatenabonnement (der günstige monatliche Tarif des Vadalarm Pet Tracker ist darin enthalten). Andererseits verbraucht diese Verbindung zusammen mit dem eingebauten GPS-Empfänger deutlich mehr Energie als ein Bluetooth-Sender, der den größten Teil seines Lebens passiv arbeitet. Deshalb muss man ihn viel häufiger laden, und gerade deshalb ist es wichtig, dass man vor dem Gassigehen immer den Akkustand überprüft und den Tracker danach ausschaltet.

GPS-Empfang und Mobilfunkabdeckung sind zwei getrennte Voraussetzungen. Es kann vorkommen, dass das Gerät seine Position bestimmen kann, sie aber wegen fehlender Datenverbindung nicht sofort senden kann. In Innenräumen, unter dichtem Blätterdach oder in der Nähe von Hindernissen, die den Weg der Satellitensignale blockieren, kann zudem die Genauigkeit der Ortung sinken. Deshalb sollte man auch ein GPS-Gerät mit Mobilfunk nicht als etwas betrachten, das unter allen Umständen einen aktuellen und genauen Standort anzeigt. Natürlich hast du in dünn besiedelten Gebieten viel bessere Chancen, mit der Suche zu beginnen als mit Bluetooth-Trackern.

Aspekt Bluetooth-Tracker Haustier-GPS
Quelle der Standortdaten aus der Ferne Erkennung durch Geräte in der Nähe des Netzwerks Eigene Satellitenortung des Trackers
Wie gelangen die Daten zum Besitzer? Über ein nahe gelegenes, teilnehmendes Smartphone Über die Mobilfunk-Datenverbindung des Trackers
Was braucht es für den Eingang neuer Standortdaten? Eine neue Erkennung und die Weiterleitung der Meldung Ortung, Datenverbindung und das Senden des Standorts durch das Gerät
Energieversorgung Austauschbare Knopfzelle Wiederaufladbarer Akku
Mobilfunk-Abo im Gerät Keine eigene Mobilfunkverbindung Der Dienst ist abonniert

Möglichkeiten zum Energiesparen

Auch bei einem GPS-Gerät lohnt es sich, die Aktualisierungshäufigkeit zu kennen. Häufigeres Tracking, selteneres Melden der Position und ein energiesparender Betrieb können die Batterie unterschiedlich stark belasten. Aus der Bezeichnung „GPS“ allein geht nicht hervor, wie oft du neue Daten erhältst. Das bestimmen die Funktionsweise und die Einstellungen des konkreten Geräts. Der Vadalarm Pet Tracker erkennt zum Beispiel, wenn eine Positionsänderung von mindestens 25 Metern erfolgt, und sendet danach aktuelle Daten. Wenn du jedoch mehrere Minuten lang an derselben Stelle bleibst, erkennt er auch das und schaltet das GPS-Modul vorübergehend aus, um Energie zu sparen.

Wenn du bereits einen AirTag oder einen Bluetooth-Tracker hast, der sich in ein Android-System integrieren lässt, ist das auf jeden Fall nützlich. Wenn du jedoch gezielt ein Gerät suchst, um einen entlaufenen Hund wiederzufinden, ist aufgrund der Funktionsunterschiede ein Haustier-Tracker mit eigener Ortung und Mobilfunkverbindung die gezieltere Lösung.

Der Vadalarm Pet Tracker ist ein am Halsband befestigbarer GPS-Tracker mit integrierter SIM-Karte und eigener App. Das mobile Internet und der Datendienst werden durch ein monatliches Abonnement bereitgestellt. Mit seinem eingebauten Akku hält er auch bei ständiger Bewegung mehrere Tage lang durch, aber bei der Nutzung musst du auch mit regelmäßigem Aufladen rechnen. Den Ladestand kannst du jederzeit in der Vadalarm Smart App überprüfen.

Kriterien für den Kauf

Vor der Wahl solltest du dir überlegen, wo ihr mit deinem Hund unterwegs seid und in welcher Situation du dir Hilfe vom Tracker erhoffst. Prüfe die Smartphone-Kompatibilität der App, die Größe des Geräts, die Befestigung, die Laufzeit und die Bedingungen des Dienstes. Und wenn du suchst, kontrolliere immer, wann die auf der Karte sichtbaren Standortdaten eingegangen sind: Daran erkennst du, wie aktuell der Anhaltspunkt ist, auf dessen Grundlage du losgehst.

Häufig gestellte Fragen

Aus welcher Entfernung kann ich meinen Hund mit einem GPS-Tracker verfolgen?

Beim GPS-Tracking über das Mobilfunknetz ist die Entfernung zwischen Besitzer und Hund allein keine Einschränkung. Das Gerät braucht einen brauchbaren Satellitenempfang und eine unterstützte Mobilfunkverbindung, und dein Smartphone benötigt Internetzugang, damit es die aktuellen Standortdaten anzeigen kann.

Funktioniert der AirTag, wenn mein eigenes Smartphone nicht in der Nähe des Hundes ist?

Ja, wenn sich ein anderes Apple-Gerät, das am „Wo ist?“-Netzwerk teilnimmt, in die Nähe des AirTag begibt und seinen Standort weiterleitet. Dafür muss also nicht dein eigenes Smartphone direkt daneben sein. Wenn sich jedoch kein geeignetes Gerät in der Nähe befindet, kommt keine neue Position an.

Funktioniert der GPS-Tracker ohne Mobilfunkempfang?

Die Satellitenortung kann auch ohne Mobilfunknetz funktionieren, aber ein GPS-Tracker mit mobiler Datenverbindung kann seine Position bei fehlender Verbindung nicht sofort übermitteln. Deshalb kann der Punkt, den du auf deinem Smartphone siehst, auch eine ältere Standortangabe anzeigen. Überprüfe immer den Zeitpunkt der letzten Aktualisierung!

Warum muss man für die Nutzung des Vadalarm Pet Tracker eine monatliche Gebühr zahlen?

Die monatliche Gebühr deckt das mobile Internet der eingebauten SIM-Karte und den Datendienst für die Ortung ab. So kann das Gerät seinen Standort selbstständig übermitteln, und du musst dafür keine separate SIM-Karte kaufen oder ein eigenes Mobilfunkdaten-Abo abschließen.

Warum sendet der Vadalarm Pet Tracker nicht fortlaufend neue Standortdaten, wenn er sich nicht bewegt?

Das Gerät arbeitet energiesparend: Wenn es sich mehrere Minuten lang nicht bewegt, schaltet es das GPS-Modul vorübergehend aus. Während der Bewegung sendet es nach einer Positionsänderung von mindestens 25 Metern aktuelle Daten. Eine unveränderte Position im Stillstand bedeutet daher für sich genommen keinen Fehler.

Sollte man den Tracker auch zu Hause eingeschaltet lassen?

Wenn du auch einen Hund verfolgen möchtest, der durch ein offen gelassenes Tor entwischt, oder eine Katze, die aus dem Garten streunt, dann ja. Ein ausgeschalteter Tracker sendet keine Standortdaten, also schalte ihn nur dann aus, wenn du die Ortung nicht brauchst. Den Akkustand solltest du regelmäßig in der Vadalarm Smart App überprüfen.

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